Bezirke

1., Innere Stadt

01 / Hotel Topazz

Kramergasse 13 / Lichtensteg 3, 1010 Wien

Unweit des Stephansplatzes befindet sich dieses kleine Hotel. Die ovalen Fenster und die dunklen Fassade aus Glasmosaik bieten einen deutlichen Kontrast zur historischen Umgebung. Die Fenster öffnen sich wie Augen in den Stadtraum. Die Innenräume thematisieren die Welt der Wiener Werkstätten in moderner Interpretation und sind eine Hommage an Wiener Künstlerpersönlichkeiten wie Koloman Moser.

  • Bauzeit: 2010-2012
  • PlanerIn: BWM Architekten, Michael Manzenreiter
  • BauherrIn: LENIKUS Hotel-und Gastronomiebetriebs Ges.m.b.H.
  • Bauwerksfunktion: Hotel und Gastronomie
  • Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz
  • Zugänglichkeit: nur Aussenbesichtigung möglich
  • Abbildung: Christian Fürtner

02 / Peek & Cloppenburg

Kärntner Straße 29, 1010 Wien

Die Entwurfsskizze von Pritzkerpreisträger David Chipperfield zeigt die Essenz des Gebäudes: 45 schwarze Quadrate. Sie symbolisieren die prägenden Fensteröffnungen des auf 3 Bauparzellen liegenden Kaufhauses der Kette Peek & Cloppenburg in der belebten Fußgängerzone Kärtnerstraße. Der Entwurf konnte sich als Gewinner eines geladenen Wettbewerbs gegenüber den Entwürfen namhafter Architekten wie Richard Meier, Raphael Moneo und Eduardo Souto de Moura durchsetzen.

  • Bauzeit: 2009-2011
  • PlanerIn: David Chipperfield
  • BauherrIn: NAXOS Grundverwaltungs GmbH
  • Bauwerksfunktion: Konsum
  • Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz
  • Zugänglichkeit: während der Geschäftszeiten
  • Abbildung: Christian Fürthner

03 / Fußgängerzone Wien City

Kärntnerstrasse, Graben, Stock im Eisen Platz; Stephansplatz, 1010 Wien

Zwei verschiedene Belagsmuster unterscheiden die Fußgängerzonen in der Kärntnerstraße und am Graben vom Stephansplatz durch unterschiedliche Steinkombinationen und Grautönen. Weiße Metallstelen beleuchten den Stadtraum, hölzerne Ruhedecks rund um Magnolienbäume laden zum Verweilen auf der Kärntnerstraße, freistehende Sitzgruppen am Graben.

  • Bauzeit: 2009
  • PlanerIn: kirsch zt gmbh
  • BauherrIn: MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau
  • Bauwerksfunktion: Parkanlagen und Platzgestaltung
  • Abbildung: Rupert Christanell

04 / Umbau Foyer/Bar Filmmuseum

Augustinerstraße 1, 1010 Wien

Aushöhlungen im zweieinhalb Meter dicken Sockel der Albertina dienen als verbindende Nischen zwischen Innen- und Außenraum. Die Bar öffnet sich mit ihren neuen Eingängen und Fensteröffnungen in den Stadtraum und bringt diesen zugleich in ihr Inneres – in Form von überaus gelungenen Sitznischen gegenüber des langen Tresens.

  • Bauzeit: 2008
  • PlanerIn: GABU Heindl Architektur
  • BauherrIn: Burghauptmannschaft Österreich, Österreichisches Filmmuseum
  • Bauwerksfunktion: Theater und Konzert
  • Abbildung: Rupert Christanell

05 / Wien Museum Römermuseum

Hoher Markt 3, 1010 Wien

300 archäologische Fundstücke ergänzen die Schau der „Römischen Ruinen Hoher Markt“ in dem neuen und raffinierten Einbau in die Passage des Generali-Hauses. Eine schmale Stiege verbindet die Ausgrabungen im Untergeschoss mit 200 m² zusätzlichen Ausstellungsflächen und dem neuen Eingangsfoyer des schmalen und langgestreckten Zubaus mit seiner schicken Aluminiumfassade.

  • Bauzeit: 2007-2008
  • PlanerIn: querkraft architekten
  • Bauwerksfunktion: Museen und Ausstellungsgebäude
  • Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz
  • Zugänglichkeit: während der Öffnungszeiten
  • Abbildung: Rupert Christanell

06 / RADO Store

Kärntnerstraße 18, 1010 Wien

Der erste europäische Flagship Store des Schweizer Uhrenherstellers wurde hier auf der Kärntnerstraße errichtet. Die völlig verspiegelte und dunkle Innenausstattung des kleinen Geschäftes hat eine raumauflösende Wirkung und suggeriert ein Schweben der ausgestellten edlen Uhren.

  • Bauzeit: 2007
  • PlanerIn: Andreas Burghardt
  • BauherrIn: Swatch Group
  • Bauwerksfunktion: Konsum
  • Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz
  • Zugänglichkeit: während der Geschäftszeiten
  • Abbildung: Rupert Christanell

07 / Alte Aula / Galerie der Forschung

Bäckerstraße 20 / Wollzeile 27a, 1010 Wien

Die "Alte Aula" birgt nach ihrer Renovierung Räumlichkeiten höchster Qualität und Ausstattung für den Veranstaltungs- und Ausstellungsbereich. Kernstück ist das "Jesuitentheater" im 2. Stock mit seinem historischen Deckenfresko und einer mit modernster Bühnentechnik versehenen Schiebewand. Der Vorplatz zur Bäckerstraße kann als öffentliche Bühne mit großer Projektionswand genutzt werden.

  • Bauzeit: 2005-2006
  • PlanerIn: Rudolf Prohazka
  • BauherrIn: Burghauptmannschaft Österreich, ÖAW
  • Bauwerksfunktion: Museen und Ausstellungsgebäude
  • Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz
  • Abbildung: Rupert Christanell

08 / Österreicher im MAK

Stubenring 5, 1010 Wien

Die historischen Räume des Restaurants im Museum für angewandte Kunst wurden vom Architektenteam Eichinger oder Knechtl eindrucksvoll umgestaltet. Als Mittelsmänner zwischen Geschichtsbewusstsein und Zukunftsvision fügten die Architekten der ehrwürdigen Halle Elemente moderner Innenarchitektur hinzu. Für das breite gastronomische Angebot vom Kaffeehaus bis zum Hauben-Restaurant wurden unterschiedliche Raumsituationen geschaffen. Der Gastgarten ist ein echter Geheimtipp und Ruhepol inmitten der Stadt.

  • Bauzeit: 2006
  • PlanerIn: Eichinger oder Knechtl
  • Bauwerksfunktion: Hotel und Gastronomie
  • Erreichbarkeit: U3 Stubentor
  • Zugänglichkeit: während der Geschäftszeiten
  • Abbildung: Christian Fürthner

09 / Boutique 'Kragenweite'

Tuchlauben 22, 1010 Wien

Das kleine Herrengeschäft in den Tuchlauben zeigt sich nach seinem Umbau in neuem Glanz. Spiegel erweitern den Raum und reflektieren das Geschehen der Straße zwischen den bunten Hemden und Krawatten, die aus edlen Regalen ragen.

  • Bauzeit: 2006
  • PlanerIn: mohr steger architektur
  • BauherrIn: Jutta Scheuch
  • Bauwerksfunktion: Konsum
  • Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz
  • Abbildung: Rupert Christanell

10 / Besucher- und Pressezentrum des Österreichischen Parlaments

Doktor Karl-Renner-Ring 3, 1010 Wien

Über den nun zentralen Eingangsbereich hinter dem Pallas-Athene-Brunnen ist auch der neue tiefe Trakt über eine Stahlbrücke und Freitreppe erschließbar. Räumliche Höhe und Tiefe dominieren den eindrucksvollen Kaskadenraum, dezente Materialien und Farben sowie ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept unterstreichen die Eleganz und Professionalität des Projektes.

  • Bauzeit: 2004-2005
  • PlanerIn: Geiswinkler & Geiswinkler
  • Bauwerksfunktion: Büro und Verwaltung
  • Erreichbarkeit: Straßenbahn 1/2/71/D, Station: Stadiongasse, Parlament
  • Zugänglichkeit: während der Geschäftszeiten
  • Abbildung: MA19

11 / Schwarzenbergplatz Wien - Neugestaltung

Schwarzenbergplatz, 1010 Wien

Der aus einem Wettbewerb hervorgegangene Gestaltungsvorschlag des spanischen Architekten sah ein spektakuläres Lichtkonzept für die Straßenbahnschienen und Fußgängerübergänge des 400 m langen Platzes vor. Das Reiterstandbild des Fürsten Carl Philipp zu Schwarzenberg sollte mit schlanken Laternenpfählen akzentuiert werden. Sein Entwurf wurde in einer äußerst reduzierten und abgewandelten Form umgesetzt.

  • Bauzeit: 2002-2004
  • PlanerIn: Alfredo Arribas
  • BauherrIn: Stadt Wien
  • Bauwerksfunktion: Parkanlagen und Platzgestaltung
  • Erreichbarkeit: der Freibereich ist öffentlich zugänglich
  • Zugänglichkeit: U1/U2/U4 Karlsplatz, Straßenbahnlinie 2, Station: Schwarzenbergplatz
  • Abbildung: MA19

12 / Büro- und Geschäftshaus k47

Franz-Josefs-Kai 47, 1010 Wien

Das Aufgreifen der benachbarten gründerzeitlichen Traufhöhen und Fensterraster in die Proportionen der avantgardistischen Glashaut des neuen Bürogebäudes schafft wahrlich gekonnten Kontrast zwischen alt und neu. Im Innenraum öffnen sich die Büroetagen zu einem glasgedeckten Atrium; das “in den Dächern" liegende Penthouse vermittelt neue Perspektiven auf die Stadt.

  • Bauzeit: 2001-2003
  • PlanerIn: Henke Schreieck Architekten
  • BauherrIn: Zürich Versicherungs AG
  • Bauwerksfunktion: Gemischte Nutzung
  • Erreichbarkeit: U2/U4 Schottenring
  • Zugänglichkeit: nur Aussenbesichtigung möglich
  • Abbildung: Rupert Christanell

13 / Albertina - Sanierung und Erweiterung

Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Die Gesamtsanierung der ehemaligen graphischen Sammlung Albertina (Louis von Montoyer, Josef Kornhäusel, 1745) zu einem umfassenden neuen Kunstmuseum und dessen Erweiterung mit einem Studiengebäude provozierte zahlreiche Diskussionen - vor allem aufgrund des neuen "Soravia-Wings" von Hans Hollein, der spitzwinkelig über der Albertinarampe thront.

  • Bauzeit: 1998-2002
  • PlanerIn: Erich Gottfried Steinmayr, Friedrich H. Mascher, Hans Hollein, Arkan Zeytinoglu
  • BauherrIn: Burghauptmannschaft Österreich
  • Bauwerksfunktion: Museen und Ausstellungsgebäude
  • Abbildung: Rupert Christanell

14 / Neugestaltung Judenplatz

Judenplatz 8, 1010 Wien

Der Platz und seine unmittelbar angrenzenden Straßenräume wurden mit den für die Innenstadt üblichen alten Granitplatten zu einer homogenen Oberfläche und Darstellung der verkehrsfreien Zone bepflastert. Regelmäßige Ausleuchtung des Platzes wird durch die Positionierung der Beleuchtungskörper an den Dächern der benachbarten Häuser erzielt.

  • Bauzeit: 1998-2000
  • PlanerIn: Jabornegg & Pálffy
  • BauherrIn: Stadt Wien, Historisches Museum der Stadt Wien
  • Bauwerksfunktion: Museen und Ausstellungsgebäude
  • Erreichbarkeit: U3 Herrengasse
  • Zugänglichkeit: der Freibereich ist öffentlich zugänglich, Zugänglichkeit des Museums während der Öffnungszeiten
  • Das vor der Platzgestaltung errichtete Holocaust-Mahnmal von Rachel Whiteread symbolisiert in der minimalistischen Darstellung einer hermetisch abgeschlossenen Bibliothek die Juden als "Volk des Buches". Der leere Raum im Inneren des verriegelten Mahnmals verkörpert die Leere, die die Vernichtung von 65.000 Menschenleben hinterließ.
  • Abbildung: MA19

14 / Museum am Judenplatz

Judenplatz 8, 1010 Wien

Von den neuen Ausstellungsräumlichkeiten des Misrachi-Hauses führt ein unterirdischer Verbindungsgang in die Mitte des Schauraums der archäologischen Ausgrabungsstätte der 1421 zerstörten Synagoge. Der freigelegte Umriss wurde von den Architekten mit sensiblen Eingriffen und Elementen ihrer reduzierten Architekursprache hervorgehoben.

  • Bauzeit: 1998-2000
  • PlanerIn: Jabornegg & Pálffy
  • BauherrIn: Stadt Wien, Historisches Museum der Stadt Wien
  • Bauwerksfunktion: Museen und Ausstellungsgebäude
  • Erreichbarkeit: U3 Herrengasse
  • Das der Platzgestaltung vorangegangene Holocaust-Mahnmal von Rachel Whiteread symbolisiert in der minimalistischen Darstellung einer hermetisch abgeschlossenen Bibliothek die Juden als "Volk des Buches". Der leere Raum im Inneren des verriegelten Mahnmals verkörpert die Leere, die die Vernichtung von 65.000 Menschenleben hinterließ.
  • Abbildung: Rupert Christanell

15 / Café im Palmenhaus

Burggarten, 1010 Wien

Der 15 m hohe, mit der seiner historischen Glas-Stahl-Konstruktion überkuppelte Raum (Friedrich Ohmann, 1899) bot mit seinem vorhandenen Palmenbestand überaus feudale Vorgaben. Die Architekten schafften mit ihren gekonnten Einbauten verschiedenste gastronomische Raumzonen ohne die Bausubstanz zu beeinträchtigen.

  • Bauzeit: 1998
  • PlanerIn: Eichinger oder Knechtl
  • BauherrIn: Barbara Böhm
  • Bauwerksfunktion: Hotel und Gastronomie
  • Erreichbarkeit: U1/U2/U3 Karlsplatz
  • Zugänglichkeit: während der Geschäftszeiten
  • Abbildung: Rupert Christanell

16 / Haas - Haus

Stock-im-Eisen-Platz 4, 1010 Wien

Auch das neue Haas Haus bot zur Zeit seiner Errichtung Stoff für Kontroversen, bevor es sich unter die für touristische Wienwerbezwecke meistabgebildeten Gebäude reihen durfte. Das verglaste Geschäftsgebäude greift mit seinen Volumina die ehemalige Teilung von Stephansplatz und Stock im Eisen Platz wieder auf, bemerkenswert sind die von jeder Seitengasse aus unterschiedlichen Ansichten.

  • Bauzeit: 1985-1990
  • PlanerIn: Hans Hollein
  • BauherrIn: Vienna Insurance Group, Kommerz Real, Wiener Verein
  • Bauwerksfunktion: Konsum
  • Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz
  • Abbildung: MA19

17 / Kleines Café

Franziskanerplatz 3, 1010 Wien

Als erstes Lokal seiner Art begründete der Architekt einen für Wien spezifischen Typus, der in noch vielen Varianten folgen sollte. Auf kleinster Fläche, in mehreren Ebenen mit ausgeklügelten Details und Spiegeleffekten bereichert und unter Verwendung von Elementen aus traditioneller Wiener Gastronomie und deren Neuinterpretation wird gewachsene Caféhausatmosphäre angenehm vermittelt.

  • Bauzeit: 1970
  • PlanerIn: Hermann Czech
  • BauherrIn: Hans Neuffer, Hanno Pöschl
  • Bauwerksfunktion: Hotel und Gastronomie
  • Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz

  • Zugänglichkeit: während der Geschäftszeiten
  • Abbildung: Rupert Christanell

18 / Kerzengeschäft Retti

Kohlmarkt 12, 1010 Wien

Der zentralsymmetrische Eingang mit markant darüber liegender elliptischer Ausnehmung und die beiden Auslagennischen sind skulpturhaft in die Aluminiumfassade geschnitten. Auch im Innenraum schmiegt sich der Wandverbau wie aus einem Guss um den zweigeteilten, quadratisch und oktogonalen Grundriss. Als Ikone seiner Zeit besitzt der Entwurf auch 40 Jahre später noch topaktuelle Gültigkeit.

  • Bauzeit: 1964-1965
  • PlanerIn: Hans Hollein
  • BauherrIn: Marius Retti
  • Bauwerksfunktion: Konsum
  • Mit Juwelier Schullin I am Graben gelang Hans Hollein ein weiteres Meisterwerk und Zeitzeugnis der 1970er Jahre. Schullin II am Kohlmarkt zeugt von der postmoderne Phase des Archtitekten.
  • Abbildung: Rupert Christanell

19 / Ringturm

Schottenring 30, 1010 Wien

Mit stolzen 72 m Höhe wurde das erste "echte" Wiener Bürohochhaus an der Einmündung vom Ring in den Donaukanal als Hauptsitz der Wiener Städtischen Versicherung im Jahr der Unterzeichnung des Staatsvertrages eröffnet. Auch architektonisch steht das Gebäude als Zeitzeugnis für moderne Bürohausarchitektur der 1950er Jahre und des Wiederaufbaus.

  • Bauzeit: 1953-1955
  • PlanerIn: Erich Boltenstern
  • Bauwerksfunktion: Büro und Verwaltung
  • Erreichbarkeit: U2/U4-Schottenring
  • Zugänglichkeit: zeitweise, Erdgeschoss während „Architektur im Ringturm“-Ausstellungen
  • Abbildung: Rupert Christanell

20 / Hochhaus Herrengasse

Herrengasse 6 - 8, 1010 Wien

Der 16 Stockwerke hohe Stahlbetonbau bot zur Zeit seiner Errichtung Anlass für zahlreiche Diskussionen. Nicht zuletzt aufgrund seiner besonderen Ausstattung mit "single"-Wohneinheiten, einer Großküche mit Speiseraum und Gastronomie in den verglasten und abgetreppten Dachgeschossen gilt das erste Hochhaus Wiens als Sensation.

  • Bauzeit: 1930-1932
  • PlanerIn: Theiss & Jaksch
  • BauherrIn: Österreichisches Creditinstitut
  • Bauwerksfunktion: Wohnbauten
  • Erreichbarkeit: U3 Herrengasse
  • Zugänglichkeit: kleine, öffentlich zugängliche Ausstellung in Eingangsbereich
  • Abbildung: Rupert Christanell

21 / Schneidersalon Knize

Graben 13, 1010 Wien

Durch das schmale Marmorportal gelangt man zunächst in einen kleinen Geschäftsraum, der über eine enge Stiege in das großzügige Obergeschoss führt. Hier, in elegant Holzvertäfeltem und mit Loos´scher Präzision gefertigtem Interieur findet sich das Ambiente britischer Herrenausstatter der Jahrhundertwende. 1993 erfolgte eine das Nachbarlokal verbindende Erweiterung von Paolo Piva.

  • Bauzeit: 1910-1913
  • PlanerIn: Adolf Loos
  • BauherrIn: Knize
  • Bauwerksfunktion: Konsum
  • Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz
  • Zugänglichkeit: während der Geschäftszeiten
  • Die American Bar (1908) von Adolf Loos zeigt ein einzigartiges Raumkonzept mit erstaunlichen Spiegeleffekten auf kleinster Fläche.
  • Abbildung: Rupert Christanell

22 / Haus am Michaelerplatz

Michaelerplatz 3, 1010 Wien

Das trotz seiner prächtigen und Materialaufwändigen Erdgeschosszone einst als "Haus ohne Augenbrauen" beschimpfte Gebäude des exklusiven Schneidersalons "Goldmann & Salatsch" ist heute Ziel zahlreicher architektonischer Pilger. Vis à vis des prunkvoll ornamentierten Ensembles der Wiener Hofburg empfand die Öffentlichkeit Adolf Loos´ schlichtes Meisterstück als Stein des Anstosses.

  • Bauzeit: 1909-1911
  • PlanerIn: Adolf Loos
  • BauherrIn: Leopold Goldman, Emanuel Aufricht
  • Bauwerksfunktion: Gemischte Nutzung
  • Erreichbarkeit: U1/3 Stephansplatz, U3 Herrengasse
  • Zugänglichkeit: das Erdgeschoss während der Bank-Geschäftseiten
  • Abbildung: Rupert Christanell

23 / Postsparkasse

Georg-Coch-Platz 2, 1010 Wien

Die Postsparkasse stellt einen Meilenstein der Wiener Moderne dar. Der mondäne Ringstraßenbau mit seiner imposanten Kassenhalle repräsentiert als eines der Hauptwerke Otto Wagners besonders innovative Lösungen technischer Baudetails bei höchstem ästhetischen Anspruch.

  • Bauzeit: 1903-1906
  • PlanerIn: Otto Wagner
  • BauherrIn: k. k. Postsparkasse
  • Bauwerksfunktion: Banken und Börse
  • Erreichbarkeit: U1/U4 Schwedenplatz, Straßenbahn 2, Station: Julius-Raab-Platz
  • Zugänglichkeit: während der Geschäftszeiten
  • Abbildung: Rupert Christanell

24 / Zacherl-Haus

Wildpretmarkt 2 - 4 / Bauernmarkt 7, 1010 Wien

Das imposante Eckhaus mit seinem ornamentreich bestückten Kranzgesims, seinem prächtigen Eingang und eindrucksvollem Stiegenhaus gehört zu den wichtigsten Baudenkmälern der Innenstadt. Der namhafte Architekt der Jahrhundertwende implizierte hier überdies eine innovative Montagetechnik der Fassadenverkleidung aus polierten Granitplatten.

  • Bauzeit: 1903-1905
  • PlanerIn: Jože Plečnik
  • BauherrIn: Johann Zacherl
  • Bauwerksfunktion: Gemischte Nutzung
  • Erreichbarkeit: U1/U3 Stephansplatz
  • Abbildung: Rupert Christanell

25 / Restaurant Kiang

Rotgasse, 1010 Wien

Als einer der ersten "modernen Asiaten" ist das Kiang I zum Kultlokal der 1980er Jahre und Vorreiter eines 20 Jahre später weit verbreiteten Gestaltungstypus geworden. Die Materialauswahl im Innenraum - rote Lastwagenplane, Kunststoffsessel, Alutische und Sperrholzvertäfelungen - kreiert gemeinsam mit den öffenbaren Glasflächen der verspiegelten Nischen ein bewußt nicht-wienerisches Ambiente.

  • PlanerIn: Helmut Richter, Heidulf Gerngross
  • BauherrIn: Thomas Kiang
  • Bauwerksfunktion: Hotel und Gastronomie
  • Erreichbarkeit: U1/U4 Schwedenplatz
  • Zugänglichkeit: während der Geschäftszeiten
  • Abbildung: Rupert Christanell