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WienArchitekturIn2Tagen - Erster Tag
Diese Mustertour demonstriert eine mögliche individuelle Auswahl aus den angebotenen Touren von wienarchitektur. Hier verleiht ein Stadtspaziergang vom Donaukanal quer durch die Innenstadt bis zum Museumsquartier Einblick in unterschiedlichste Bauepochen und Gebäudetypologien.

01 Postsparkasse 1903-1906
Georg-Coch-Platz 2, 1010 Wien
Otto Wagner

Die Postsparkasse stellt einen Meilenstein der Wiener Moderne dar. Der mondäne Ringstraßenbau mit seiner imposanten Kassenhalle repräsentiert als eines der Hauptwerke Otto Wagners besonders innovative Lösungen technischer Baudetails bei höchstem ästhetischen Anspruch.
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02 Hochhaus Herrengasse 1930-1932
Herrengasse 6 - 8, 1010 Wien
Theiss & Jaksch

Der 16 Stockwerke hohe Stahlbetonbau bot zur Zeit seiner Errichtung Anlass für zahlreiche Diskussionen. Nicht zuletzt aufgrund seiner besonderen Ausstattung mit "single"-Wohneinheiten, einer Großküche mit Speiseraum und Gastronomie in den verglasten und abgetreppten Dachgeschossen gilt das erste Hochhaus Wiens als Sensation.
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03 Haus am Michaelerplatz 1909-1911
Michaelerplatz 3, 1010 Wien
Adolf Loos

Das trotz seiner prächtigen und Materialaufwändigen Erdgeschosszone einst als "Haus ohne Augenbrauen" beschimpfte Gebäude des exklusiven Schneidersalons "Goldmann & Salatsch" ist heute Ziel zahlreicher architektonischer Pilger. Vis à vis des prunkvoll ornamentierten Ensembles der Wiener Hofburg empfand die Öffentlichkeit Adolf Loos´ schlichtes Meisterstück als Stein des Anstosses.
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04 UNIQA Tower 1999-2004
Praterstraße 1-7, 1020 Wien
Neumann & Partner

Der im Grundriss elliptische Turm mit seinem selbsgefällig angelehnten, im Erdgeschoss zum Foyer ausgebildeten "Schwenk" bietet höchste fassadentechnische Raffinessen. Die angeschlossene Veranstaltungshalle mit ihrer konvex-konkav gebogenen Gitterschale als Dachkonstruktion erfüllt die von außen versprochenen Erwartungen an zeitgenössische Multimedialität.
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05 MuseumsQuartier Wien - MQ 1990-2001
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Ortner & Ortner, Manfred Wehdorn

Das MuseumsQuartier im revitalisierten Ensemble der aus dem Barock und dem 19. Jhdt. stammenden Hofstallungen bildet als größter Österreichischer Kulturbau mit seinen modernen Implantaten, vielseitigen Institutionen, Plätzen und Freiräumen eine städtebauliche Verbindungsachse, die bestehende und neue Kulturräume der Stadt verbindet.
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06 Café-Restaurant ´UNA´ - MuseumsQuartier Wien 1999-2001
Museumsplatz 1 (Staatsratshof), 1070 Wien
Lacaton & Vassal, Feldbacher & Seehof

Einfache Tische und Holzsessel, frei im Raum hängende Kabel der Beleuchtungskörper und eine unverputzte Stirnwand werden von einem Firmament orientalischer Fliesen im historischen Kreuzgewölbe überdacht. Der eigenwillige, äußerst getroffene Stilmix schafft nicht zuletzt durch die großflächigen, beidseitigen Verglasungen exquisite Tages- und Abendstimmung.
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07 Alte Aula / Galerie der Forschung 2001-2006
Bäckerstraße 20 / Wollzeile 27a, 1010 Wien
Rudolf Prohazka

Die "Alte Aula" birgt nach ihrer Renovierung Räumlichkeiten höchster Qualität und Ausstattung für den Veranstaltungs- und Ausstellungsbereich. Kernstück ist das "Jesuitentheater" im 2. Stock mit seinem historischen Deckenfresko und einer mit modernster Bühnentechnik versehenen Schiebewand. Der Vorplatz zur Bäckerstraße kann als öffentliche Bühne mit großer Projektionswand genutzt werden.
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